Über Hans ( dg7pe )
| Wie die meisten bereits wissen, bin ich gebürtiger Niederländer.
Geboren würde ich in Voorhout Zuidholland. Hier machte ich
in jungen Jahren bereits Bekanntschaft mit dem Amateurfunk. Es wohnte
nämlich ein Funkamateur schräg gegenüber in unser
Strasse. So hörte ich bereits in früher Kindheit CQ-Rufe
u.ä. aus unserem Röhrenradio erklingen. Im Alter von 8 Jahren bekam ich dieses alte Radio, da sich meine Eltern einen Fernseher angeschafft hatten. Es folgte bald mein erster Stromschlag (Stecker und Steckdose ohne Erdung und mit langen offenen Steckerkontakten). Meine Fazit: Das hat die Fabrik verkehrt gemacht!!! Danach habe ich trotzdem lange Zeit immer wieder zugehört auf den Amateurbändern. Scheveningen Radio habe ich auch gehört und seine Telefonvermittelung zu den Schiffen. Auf dem offenen Meer - ich war immer wieder erstaunt, von welch großer Entfernung sie hörbar waren. Ein Freund und Schulkamerad von mir, pe1ccg Theo, machte später mit etwa 18 Jahren die C-Lizenz. Ich bin dann auch mit in die Ausbildung, aber es wurde bei den Vektordiagrammen bereits zu schwer für mich. Ich sprang ab und wurde Starkstrominstallateur. Ich hörte immer noch viel Radio und verschickte mittlerweile auch Hörberichte. Dann auf einmal war da ein Familienversammlung und ich wurde erst später dazu gerufen. Und was war?! Es war bei uns eine QSL-Karte und Infopost von Radio Berlin International eingetroffen. Mein Onkel (er stammt aus Köln) hatte zufällig die Post mit der Karte gesehen, die für mich auf dem Küchentisch lag und war entsetzt: „Das ist alles gefährlich, die Jungens in seinem Alter werden nach Ostdeutschland gelockt …….“ Mich hat das alles nicht interessiert und ich machte weiter als Radiohörer. Etwa 2 Jahre später wohnte ich in Noordwijk aan Zee und hatte eine sehr große 3m Antenne von Stolle an der Küste in 12 m Höhe mit Vorverstärker und ein sehr gutes Radio von Erres. In dieser Zeit habe ich auf 102,7 MHz dann irgendwann WNEW empfangen und auch eine QSL-Karte erhalten. Jetzt war ich sicher! Ich werde Funkamateur !!! Es kam dann aber meinen Umzug nach Deutschland dazwischen und ich machte lange zeit nichts mehr in diese Richtung. Nach einigen Jahren und ständigem Lesen des Prüfungsbuches (während der Arbeit), haben mich meine Freunde überredet, die bereits Funkamateure waren, endlich die Prüfung zu machen: „Du kennst es ja sowieso auswendig“. Ich bestand die Prüfung sofort und widmete jetzt mit dem Rufzeichen dg7pe dem Amateurfunk In FM und SSB auf 2 und 70. Endlich war es soweit ich durfte dann auch auf KW tätig werden , Ich schaffte mir ein 706mk2g in Weinheim an und los ginge es mit einem Langdraht. Irgendwann wollte ich auch im Auto auf KW QRV sein und machte mich auf die Suche nach breitbandige KW Antennen (einen Tuner hatte ich ja schon). Als ich dann die Horrorpreise gesehen habe, dachte ich mir: „Das Ding baust du selbst billiger“ und so entstand die Multiband KW Mobilantenne. Euer Hans (dg7pe) |
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